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Magazin für Umwelt- und Tierschutz


 Haltung von Legehennen 2 - Kritik an der Hennenhaltung

Inhalt

4 Kritik an der Haltung
    4.1 Übersicht
    4.2 Folgen der hohen Effizienz
        4.2.1 Ausbrüten und Sexen
        4.2.2 Zu geringe Bewegungsfreiheit in den Käfigen und Ställen
            4.2.2.1 Platzangebot
            4.2.2.2 Entwicklung der Haltungsformen
            4.2.2.3 Platzverbrauch
            4.2.2.4 Nehmen die Hennen den Auslauf an?
            4.2.2.5 Das Ammoniak- und Fäkalienproblem
            4.2.2.6 Gruppengröße
        4.2.3 Streß durch enges Zusammenleben
        4.2.4 Belastungen durch ständiges Eierlegen
        4.2.5 Belastung durch fehlendes oder mangelndes Tageslicht
        4.2.6 Belastungen und Todesfälle durch Krankheiten
        4.2.7 Kannibalismus durch Nährstoffmangel
        4.2.8 Medikamenteneinsatz, Kreislaufwirtschaft
    4.3 Folgen von Gesetzesverstößen
        4.3.1 Tiere bleiben wochenlang tot in Käfigen liegen
    4.4 Grundsätzliche Folgen von Landwirtschaft
        4.4.1 Fehlende Gelegenheit, Sex zu haben und Kinder zu bekommen
        4.4.2 Schlachten der Tiere
    4.5 Schadstoffbelastung von Eiern
5 Was kann der Kunde tun?
    5.1 Eier aus besserer Haltung kaufen
    5.2 Verzicht wegen Gefahr von Antibiotikaresistenzen
    5.3 Verzicht aus Effizienz
6 Gesetzgebung
    6.1 SPD-Fraktion fordert "Tierschutz-TÜV"
    6.2 Verbot von Käfigeiern in Kalifornien
7 Äußerungen
    7.1 Dalai Lama verurteilt Käfighaltung in Indien
Quellen
Aktualisierungen

4 Kritik an der Haltung

4.1 Übersicht

Tierrechtler kritisieren an der Hennenhaltung einerseits die hohe Effizienz der Eierproduktion und zweitens Verstöße gegen bestehende Gesetze.

Folgen der hohen Effizienz sind:

  • Zu geringe Bewegungsfreiheit in den Käfigen und Ställen
  • Streß durch enges Zusammenleben
  • Belastungen durch ständiges Eierlegen
  • Belastung durch fehlendes oder mangelndes Tageslicht
  • Belastungen und Todesfälle durch Krankheiten
  • Kannibalismus durch Nährstoffmangel

Folgen von Gesetzesverstößen sind:

  • Tiere bleiben wochenlang tot in Käfigen liegen

Grundsätzliche Folgen von Landwirtschaft:

  • Fehlende Gelegenheit, Sex zu haben und Kinder zu bekommen
  • Schlachten der Tiere

Folgen von Umweltverschmutzung

  • Schadstoffbelastung von Eiern

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4.2 Folgen der hohen Effizienz

4.2.1 Ausbrüten und Sexen

Legehühner werden in Brütereien künstlich ausgebrütet. Einen Tag nach der Geburt werden sie auf Laufbänder gekippt und dort maschinell nach Geschlecht sortiert (Sexen). (Foß, 2008; Tierbefreier, 2008; MFT, 2008b)

Die Hälfte davon sind männlich, kann also keine Eier legen. Als Fleischlieferanten sind sie auch ausgewachsen nicht groß genug. Dafür gibt es eine zweite, auf Fleischmasse getrimmte Zuchtreihe. Deshalb werden sie vergast, erstickt oder zerstampft. So sterben jährlich 45 Millionen Küken. So wird immer verfahren, egal, in welcher Art die Tiere später gehalten werden. Diesen Vorgang nennt man Sexen. (Foß, 2008; Tierbefreier, 2008; VgT, 2010)

Die weiblichen Geschwister werden in riesige Aufzuchtanlagen gebracht. Sind sie groß genug, transportieren sie die Züchter in Legebetriebe. Dort verbringen sie den Rest ihres Lebens als Legehennen. Ihre Lebenszeit, die Legeperiode oder Produktionsspanne genannt wird, beträgt 12 bis 15 Monate.(Tierbefreier, 2008; VgT, 2010)

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4.2.2 Zu geringe Bewegungsfreiheit in den Käfigen und Ställen

4.2.2.1 Platzangebot

Die klassischen Legebatterien, die neuen ausgestalteten Käfige und die Kleingruppenhaltung gehören zu den Käfigeiern, denn die Hennen leben in Käfigen. Daher tragen deren Eier auch alle den Aufdruck 3. Der Unterschied besteht hauptsächlich im Platzangebot und in der Ausstattung. Der alte Batteriekäfig bot 550 cm2 pro Henne (weniger als ein DIN A4 Blatt von 623,7 cm2), der neue ausgestaltete 750 cm2 und die Kleingruppe 800 cm2 bzw. 900 cm2. Ein größeres Platzangebot ist also möglich. In den alternativen Haltungen wie der Boden-, Volieren, Freiland- und Biohaltung fällt das Platzangebot noch größer aus. All diese Formen bieten gleichermaßen 1111 cm2 pro Henne.

Daher meint auch Dr. Kurt Simons, Vorsitzender des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte: „Hinter der Bezeichnung Kleingruppenhaltung stehen einfach nur etwas größere Käfige für mehr Hennen. Aber auch dort herrscht drangvolle Enge und die Tiere können ihre natürlichen Bedürfnisse kaum ausleben. Dass auch in solchen Käfigen Hennen nicht annähernd tiergerecht leben können, ist offensichtlich“, moniert Simons. Anläßlich der Veranstaltung „Tiergerechten Haltung von Legehennen“ am 29.6.2009 sagte auch die rheinland-pfälzische Umweltministerin Margit Conrad: „Die Hennen könnten sich dort nicht artgerecht verhalten. In den Kleingruppenkäfigen haben die Tiere aufgrund der räumlichen Enge und der Ausstattung keine Möglichkeit ihren Instinkten zu folgen, zum Beispiel nach Futter zu picken, zu scharren oder im Sand zu baden. In diesen höchstens 60 Zentimeter hohen Käfigen sei weder die ungestörte und geschützte Eiablage noch ein Aufflattern oder Aufbäumen möglich. Verletzungen oder auch Kannibalismus gehörten zu den Folgen.“ (MFT, 2008a; Mittenzwei, 2009)

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4.2.2.2 Entwicklung der Haltungsformen

Der Anteil der Eier aus Käfighaltung nehme im Handel immer mehr ab. Während 1995 noch 80 Prozent aus Käfighaltungen stammten, waren es Ende 2008 nur noch 34 Prozent. Diese Entwicklung haben die Verbraucher bewirkt, und sie waren auch bereit, geringe Mehrkosten zu zahlen. Auch viele Betriebe, die Eier verarbeiten, entscheiden sich heute für Eier aus alternativen Haltungen. Auch sei die Zahl der Betriebe, die Käfig-Eier produzieren, ist seit 2004 um rund 30 Prozent zurückgegangen. Der Import von Eiern, wobei die alternativen Haltungsformen überdurchschnittlich vertreten sind, habe zugenommen. (Mittenzwei, 2009) Allerdings zeigt die Entwicklung, dass nach dem Verbot der engen Käfighaltung der Trend zur Bodenhaltung im Stall und nicht zur Freiland- oder Bodenhaltung mit Auslauf geht. Preise spielen also sehr wohl eine Rolle. Mehr dazu in einem zweiten Artikel zur Legehennenhaltung.

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4.2.2.3 Platzverbrauch

Es ist also mehr Bewegungsfreiheit möglich. Auch das Argument, dass die landwirtschaftliche Fläche in Europa begrenzt ist, muss nicht unbedingt gelten. Es wäre denkbar, einen Hof mit Etagen, wie in einem Hochhaus, anzulegen. Das würde die nutzbare Fläche vervielfachen und ließe sich dazu nutzen, den Raum pro Tier zu erweitern. Doch dieser Komfort und die Unterhaltung der Anlage kostet zusätzlich Geld, was sich im Eierpreis niederschlägt. Kunden sind zwar bereit, für bessere Haltung einen höheren Preis zu zahlen, doch auch das hat seine Grenzen.

In der Großen Anfrage „Legehennenanlagen am Beispiel der Region Wuppertal / Velbert / Hattingen“ der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen im Landtag von Nordrhein Westfalen vom 19.5.2010 (Drucksache 14/11159) äußerte sich die Partei kritisch zur Haltung von Hühnern im Freien. Fünf große Legehennen-Betriebe für 15.000 bis 39.000 Tiere sollten gebaut werden. Sie befürchtete, dass durch den Bau von Geflügelställen und die Schaffung von Auslaufbereichen für Bio-Legehennen große Grünlandflächen verloren gehen. (Landesregierung, 2010)

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4.2.2.4 Nehmen die Hennen den Auslauf an?

Die Landesregierung äußerte sich in der Anfrage auch zum Auslauf. Bei der Freiland- und Ökohaltung muss er unabhängig von der Größe des Tierbestandes mindestens vier Quadratmeter pro Henne betragen. Er muss begrünt sein und zum Schutz vor natürlichen Feinden mit Bäumen, Sträuchern oder einem Unterstand ausgestattet sein. Diese Deckung soll Schutz vor natürlichen Feinden bieten. In völlig freiem Gelände fühlen sich Hühner unsicher und unwohl. Dieses Sicherheitsbedürfnis stammt aus der Zeit des Lebens in der Natur. (Landesregierung, 2010)

Eine große Anfrage der Landtagsfraktion Nordrhein-Westfalen der Partei Bündnis 90/Die Grünen von Mai 2010 gibt Antwort auf die Frage, in welchem Umfang die Flächen genutzt werden. Bei einer Herdengröße von 400 Hennen gehen 60 Prozent der Tiere ins Freie, bei 1.450 Hennen etwa 40 Prozent und bei einer Herdengröße von 4500 nur noch 10 Prozent. (Landesregierung, 2010)

Auch die Verteilung der Tiere auf die Auslauffläche ist sehr ungleich. Der größte Teil der Hennen hält sich in der Nähe des Stalles auf. Die Bereiche in größerer Entfernung vom Stall werden nur wenig und ungleich genutzt. (Landesregierung, 2010)

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4.2.2.5 Das Ammoniak- und Fäkalienproblem

Das bedeutet auch, dass die Tiere besonders in Stallnähe Kot hinterlassen. Mit den Exkrementen gelangen hohe Konzentrationen von Nährstoffen in den Boden. Schließlich werden sie auch als Dünger verwendet. Mit ihnen gelangen ber auch Krankheitserreger und Veterinärarzneimittel in den Untergrund. Dort können sie das Grundwasser verschmutzen. Wie viele Schadstoffe in die Tiefe eindringen, wird auch durch die Beschaffenheit des Bodens, die Geologie und Hydrologie des Untergrundes und die Bodenbeschaffenheit beeinflusst. Liegt der Stall in einem Wasserschutzgebiet oder in einer Grundwasserströmung, die zu einem Wasserwerk führt, kann er die Trinkwassergewinnung gefährden. (Landesregierung, 2010)

Es gibt Vorkehrungen, die verhindern, dass Regenwasser die Nährstoffe auswäscht und mit ihnen in die Erde versickert. Eine Überdachung der Auslauffläche kann verhindern, dass der Regen den Boden erreicht. Eine austauschbare Bodenabdeckung wie Holzhackschnitzel oder eine Grasfläche können die Bodenbelastung verringern. Ein Rasenschutzgitter muss die Grasnarbe vor den Tieren schützen. Bei diesen Maßnahmen braucht man nur noch Wände und hat einen Stall. (Landesregierung, 2010)

Um eine Menge nennen zu können, recherchierte die Landesregierung in der Literatur. Das Proland-Projekt „Optimierung der Freilandhaltung von Legehennen in der Praxis“ (2001 bis 2004) ergab, dass die Hennenanzahl und Kotmenge pro Quadratmeter mit zunehmender Entferung vom Stall deutlich abnimmt. In 0 bis 18 Metern Entfernung liegen praktisch 100 Prozent der Ausscheidungen. Im Mittel fand das Projekt 12,4 Gramm Kot pro Huhn und Stunde Auslauf. Haben 442 Tiere zehn Stunden Auslauf pro Tag und pro Jahr 259 Auslauftage, ergibt das eine Kotmenge von 14,2 Tonnen Kot pro Jahr. Die Gruppengröße war der Durchschnittswert aus den untersuchten Betrieben. Auch das Gemeinschaftsprojekt (2002 bis Juni 2004) der Landesanstalten für Landwirtschaft der Freistaaten Bayern, Sachsen und Thüringen befasste sich ausführlich mit der Problematik. Es kam zu ähnlichen Ergebnissen. (Landesregierung, 2010)

Die Fraktion fragte nach den Auswirkungen eines Auslaufes für 14.940 Hennen in einem Legehennenstall in Wuppertal auf den nahen Deilbach. Wie können die Maßgaben der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie eingehalten werden? Die Regierung antwortete, dass die Anlage und der Auslauf auf einer seit Jahren intensiv ackerbaulich genutzten Fläche stehen werde. Die Prognose für die Ammoniakemissionen durch Hühnerkot und Ammoniak in den Brüggenbach sei deutlich geringer als die Hintergrundbelastung. Eine mindestens 40 Meter breite Brachfläche oder ein geplanter Gehölzstreifen verhindere den Eintrag von Hühnerkot. Negative Auswirkungen auf Flora und Fauna des Naturschutzgebietes erwarte sie nicht. (Landesregierung, 2010)

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4.2.2.6 Gruppengröße

Ein anderes Problem ist die Größe der Gruppen. Laut „Die Tierfreunde“ leben Hühner in der Natur in kleinen Gruppen. Sie möchten Scharren und zur Reinung ihres Gefieders im Staub baden. In ruhigen Minuten liegen sie in der Sonne. (Foß, 2008) In der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung ist nur die Rede von der Zahl der Hennen pro Stall, nicht aber von der pro Käfig. Letztere stammen von Tierrechtsorganisationen. Demnach ist ein Käfig in der klassischen Haltung mit 6 Hennen besetzt, in der ausgestalteten mit 12 und in der Kleingruppenhaltung mit 6 bis 60. In der Volieren-, Boden- und Freilandhaltung sind es 6000 Tiere pro Stall, auf Biohöfen 3000.

Und genau in dieser Gruppengöße liegt das Problem. In der Boden-, Volieren- und Freilandhaltung übersteigt die große Zahl die natürliche Gruppengröße von 90 Tieren um ein Vielfaches. So können sie keine Rangfolge, die so genannte Hackordnung, aufbauen. Dennoch ist die große Zahl der Artgenossen eine große Belastung. Auch hier gibt es Verhaltensstörungen, Picken der Federn und Kämpfe. Enge und Nährstoffmangel führen zu Kannibalismus. Das Picken versuchen die Betreiber durch Abtrennen der Schnabelspitzen zu verhindern. Dennoch: Vorzeitige Todesfälle durch Stress und Krankheiten seien eine alltägliche Erscheinung. Die Betreiber kalkulieren sie ein. Deshalb seien sie keine Alternative zum Käfig. (Foß, 2008; Tierbefreier, 2008; VgT, 2010; Vier Pfoten, 2008)

Zwar gibt es tagsüber einen Auslauf von vier Quadratmetern, doch die Ausläufe sind nicht strukturiert und bieten keinen Schutz. Deshalb können die Tiere sie nicht nutzen, urteilt die Tierrechtsorganisation „Die Tierfreunde“. (Foß, 2008) Der Verein „Vier Pfoten“ dagegen sieht die Grundbedürfnisse der Hennen wesentlich besser umgesetzt als im Käfig. Auch VgT (2010) gibt zu, dass Freilandhaltungen das Gefühl eines viel besseren Lebens vermitteln.

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4.2.3 Streß durch enges Zusammenleben

Leben Menschen längere Zeit eng zusammen, kommt es leicht zu Konflikten. Das ist bei Hühnern nicht anders. Auch sie leiden unter dem Streß.

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4.2.4 Belastungen durch ständiges Eierlegen

Schon das Eierlegen selbst ist eine große Belastung für die Körper. In der Natur legen sie so viele Eier, wie sie zum Brüten benötigen. Das sind zwei bis drei Legeperioden pro Jahr. In der Massentierhaltung sind es alle 30 Stunden ein Ei. VgT (2010) nennt ein Ei pro Tag, also alle 24 Stunden. Was ist der Grund dafür? Eier dienen ja eigentlich der Fortpflanzung. Nach dem Legen setzt sich die Henne darauf und hält es so lange warm, bis sich das Küken so weit entwickelt hat, dass es die schützende Kalkschale verlassen kann. Das macht in der Massentierhaltung die Brutmaschine. Es gibt aber einige Raubtiere, die von den Eiern leben und sie dem Huhn entwenden. Um aber dennoch genug Nachwuchs zur Welt zu bringen, ersetzt das Huhn das fehlende Ei durch ein neues. Diesen Effekt macht sich der Landwirt zunutze. Wie die Räuber in der Natur betätigt sich der Mensch als „Eierdieb“. Künstliches Licht, genetische Manipulationen und Zucht verstärken den Effekt noch. Dieses Dauerlegen führt nach kurzer Zeit zu völliger Erschöpfung. Um ein Ei herzustellen, braucht die Henne Rohstoffe, also Nahrung. Dieser Nährstoffverlust führt nach wenigen Monaten zur völligen Auslaugung und die Legeleistung geht zurück. (Foß, 2008; Tierbefreier, 2008; VgT, 2010; Vier Pfoten, 2008)

Die Hennen erhalten ein Spezialfutter, das die unnatürlich hohen Legeleistungen möglich macht. Natürlich versuchen sie, die gelegten Eier auszubrüten. Deshalb sind die Käfigböden schräg angelegt. Die Eier rollen sofort auf ein Fließband und werden abtransportiert. Damit das Tier nicht versucht, sie zurückzuholen, ist vor dem Fließband ein Elektrodraht angebracht. Zu dieser psychischen und körperlichen Belastung kommt die Art der Haltung. (Foß, 2008)

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4.2.5 Belastung durch fehlendes oder mangelndes Tageslicht

Um die Legeleistung konstant zu halten, sehen die Tiere ihr Leben lang kein Sonnenlicht. Die künstliche Beleuchtung läßt laut VgT (2010) weder einen natürlichen Tag-Nacht-Rythmus noch eine Gefühl für Jahreszeiten zu.

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4.2.6 Belastungen und Todesfälle durch Krankheiten

Allein durch die Haltung in Käfigen leiden die Hühner an Stress und anderen Krankheiten. Dazu kommen die Krankheiten, die Betreiber durch Antibiotika bekämpfen und Parasiten, gegen die Pestizide gespritzt werden. Viele sterben noch in der Anlage. (Foß, 2008; Tierbefreier, 2008)

Die Hennen stehen laut VgT (2010) den ganzen Tag auf den Gitterstäben. Die Fußnägel würden sich nicht abnutzen und manchmal um die Stäbe herum wachsen und eine Bewegung verhindern. Umgekehrt würden auch die Gitterstäbe in die Zehen wachsen und blutige Wunden verursachen.

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4.2.7 Kannibalismus durch Nährstoffmangel

Wenn sich Hühner gegenseitig picken (Kannibalismus), leiden sie an Nährstoffmangel. Dabei entstehen offene Stellen bis hin zu tiefen Wunden in der Haut. Sie entstehen, wenn sich Hennen gegenseitig die nährstoffreichen Federkiele ausreißen. Sobald sie nachwachsen, werden sie sofort wieder ausgerissen. Sie Artgenossen picken also ständig in bereits offene Wunden. Besonders häufig tritt das Problem in der Freilandhaltung auf. Warum, ist noch nicht geklärt. (VgT, 2010)

Sie picken sich gegenseitig. Selbst Kannibalismus ist an der Tagesordnung. Auch in der Freilandhaltung führt das Zusammenleben mit vielen Artgenossen zu Aggressionen, Kämpfen und Verletzungen. (VgT, 2010)

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4.2.8 Medikamenteneinsatz, Kreislaufwirtschaft

Für kontrolliert ökologische Haltungen ist der prophylaktische Einsatz von Medikamenten verboten. (Vier Pfoten, 2008)

Es gibt eine ökologische Wirtschaftsweise. Das heißt unter anderem, dass die Tiere von der Fläche ernährt werden müssen. Das begrenzt ihre Anzahl. Es wird auch nur so viel Kot erzeugt, wie der Boden an Nährstoffen aufnehmen kann. Das Futter darf nur ökologisch hergestellt werden, das heißt: Ohne Pestizide, chemisch-synthetische Dünger und ohne Gentechnik. (Vier Pfoten, 2008)

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4.3 Folgen von Gesetzesverstößen

4.3.1 Tiere bleiben wochenlang tot in Käfigen liegen

In einer durchschnittlichen Legebatterie mit 80.000 Hennen muss man mit 20 Todesfällen pro Tag rechnen. Da die modernen Anlagen automatisch füttern und Kot und Eier abtransportieren, muss der Bauer die Anlage nicht überwachen und so bleiben die toten Tiere oft wochenlang liegen und verrotten zwischen den Artgenossen, weis der VgT (2010) zu berichten. Die Toten dienen dann als weiche Unterlage für die anderen.

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4.4 Grundsätzliche Folgen von Landwirtschaft

4.4.1 Fehlende Gelegenheit, Sex zu haben und Kinder zu bekommen

Das Leiden in Freiland- und Biohaltung sei nicht mit dem in anderen Haltungsformen zu vergleichen. Dennoch werde den Tieren die natürlichen Bedürfnisse wie Sexualität und Kinderkriegen verwehrt. (VgT, 2010) Das ist aber auch bei anderen Tierhaltungen so. Hunde und Katzen leben in Familien meist allein unter Menschen. Sie werden dazu erzogen, sich meist an die Bedürfnisse ihrer Herren anzupassen. Für Sex mit Artgenossen aus anderen Familien ist da kein Platz. Kinderkriegen ist dort überhaupt nicht erwünscht. Ist der Hund tot, wird ein neuer gekauft. Es geht noch weiter: Um die Neuzugänge in Tierheimen zu begrenzen, machen sich Tierschützer sogar für Massenkastrationen dieser Arten stark.

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4.4.2 Schlachten der Tiere

Wie lange ein Huhn lebt, bestimmt seine Legeleistung. Läßt sie nach, werden sie aus den Käfigen genommen und zum Schlachthof abtransportiert. Wann das der Fall sei, entscheidet der Mensch. Laut VgT (2010) muss sie dazu unter 60 Prozent sinken, um nicht mehr rentabel zu sein. Das ist unabhängig von der Art der Haltung. Es macht keinen Unterschied, ob sie aus der Käfighaltung oder vom Biobauern stammen. Alle landen als Fleischlieferanten. Die meisten von ihnen werden ohne Rücksicht in enge Kisten gesteckt. Dabei brechen sie sich oft die Beine oder renken sich die Hüfte aus. Danach folgt der Tiertransport in Lastwagen, der mit seinen Qualen ein eigenes Thema ist. Im Schlachthof betäubt ein Strombad die erschöpften Hühner. Schlachter schneiden ihnen den Hals auf. Das Fleisch wird zu Tierfutter oder Suppenhühn verarbeitet. So sterben pro Jahr etwa 100 Millionen Hühner entweder in ihrer Kindheit oder später als verbrauchte Legehenne. (Foß, 2008; Tierbefreier, 2008; VgT, 2010)

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4.5 Schadstoffbelastung von Eiern

Nach landläufiger Meinung sind die teureren Freilandeier gesünder als Eier aus konventioneller Haltung. Diese Ansicht widerlegt die Studie einer Gruppe von Wissenschaftlern um Pao-Chi Liao. Sie zeigt, dass taiwanesische Freilandeier die mindestens fünffache Menge bestimmter Schadstoffe enthalten als konventionelle. Für ihre Versuche kauften die Wissenschaftler auf Bauerhöfen und Märkten Taiwans sechs Freilandeier und zwölf konventionelle Eier und analysierten ihren Inhalt auf Dioxine. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie in der Zeitschrift Journal of Agricultural and Food Chemistry der American Chemical Society (ACS).

Die Forscher sind sich bewusst, dass Hühner aus Freilandhaltung ständigen Zugang zu frischer Luft, Sonne und Bewegung haben. Die Nachfrage nach ihren Eiern stieg, weil die von besserer Qualität sein sollen und einen höheren Gehalt bestimmter gesunder Fette haben. Doch die Forscher vermuten, dass sie auch bestimmten Schadstoffen stärker ausgesetzt sind. Dazu gehören besonders PCDDs und PCDFs. Dabei handelt es sich um potenziell toxische (giftige) Substanzen, die als Nebenprodukte bei der Verbrennung von Abfällen entstehen. Sie sind auch als Dioxin bekannt. Sie sind bei Menschen verantwortlich für eine Reihe gesundheitlicher Probleme: Bei der Entwicklung, der Fortpflanzung und der Entstehung von Krebs. Die untersuchten Proben enthielten die 5,7fache Konzentration an Dioxinen als die aus der Käfighaltung. Doch man müsse bedenken, dass Taiwan eine dicht bevölkerte Insel sei, die viele kommunale Müllverbrennungsanlagen betreibe, Dennoch müsse man sich Sorge über den Verzehr von Freilandeiern machen. Wenn man auch Taiwan nicht mit Deutschland vergleichen kann, zeigt die Studie, dass Freilandhühnern auch Schadstoffen stärker ausgesetzt sind. (ACS, 2010)

Originalarbeit: Jing-Fang Hsu, Chun Chen, Pao-Chi Liao, Elevated PCDD/F Levels and Distinctive PCDD/F Congener Profiles in Free Range Eggs, Journal of Agricultural and Food Chemistry, 2010, DOI: 100603133421072 DOI: 10.1021/jf100456b

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5 Was kann der Kunde tun?

5.1 Eier aus besserer Haltung kaufen

Eier entwendet und geschlachtet haben Menschen schon immer. Auch in der Natur ist es für ein Huhn kein Vergnügen, Eier zu verlieren oder zu sterben. Das Problem ist die Massentierhaltung mit all ihren Folgen: Der maschinellen Aufzucht, den unwürdigen Haltungsbedingungen und den Tiertransporten. Der Verband Menschen für Tierrechte appelliert einmal mehr an die Verbraucher, ihren Eier-Konsum zu überdenken und konsequent keine Eier zu kaufen, deren Stempelaufdruck mit »3« beginnt und deren Kartonaufdruck »aus Käfighaltung« oder »aus Kleingruppenhaltung« lautet. (MFT, 2008e)

BUND: Der BUND rät Verbrauchern, ausschließlich Eier aus ökologischer Produktion zu kaufen, erkennbar an der Kennzahl „0“. Neben der artgerechten Haltung der Legehennen hätten sie den Vorteil, weniger mit Keimen belastet zu sein. Eine „1“ stehe für Eier aus Freilandhaltung, „2“ für Boden- und eine „3“ für Käfighaltung. Wolle man bei verarbeiten Eier-Produkten sichergehen, keine Käfig-Eier zu kaufen, biete das Bio-Siegel die richtige Orientierung. (BUND, 2008)

Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt weist darauf hin, dass 60% aller konsumierten Eier aus verarbeiteten Produkten und aus der Gastronomie stammen. Hier findet ein Umdenken nur Schrittweise statt. Gute Nachrichten: Unsere Positivlisten auf kaefigfrei.de werden immer länger. (Albert Schweizer Stiftung, 2010)

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5.2 Verzicht wegen Gefahr von Antibiotikaresistenzen

Die Tierbefreier (2008) sehen zudem die Gesundheit der Konsumenten gefährdet. Der Einsatz von Medikamenten führt zu Antibiotikaresistenzen und multiresistenten Killerviren. All dies ist erforderlich, weil Kunden die Eier in großen Massen und zu günstigen Preisen nachfragen. Würden sie seltener kaufen und höhere Preise akzeptieren, könnte sich an die Zahl der gehaltenen Tiere sinken und die Lebensbedingungen besser werden. Am Einkommen der Betreiber würde sich damit nichts ändern.

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5.3 Verzicht aus Effizienz

Eier und Fleischproduktion, so kann man diese industrielle Tierzucht nennen, ist aber auch eine Verschwendung von Lebensmittel. Das ist ein generelles Problem bei der Ernährung mit tierischen Lebensmitteln. Immer braucht ein Huhn oder ein Rind Energie, um seine eigenen Körperfunktionen aufrecht zu erhalten oder einfach nur seine Körperwärme auf der notwendigen Temperatur zu halten. Sie ist dann nur dazu da, um das Tier am Leben zu erhalten. Diese Energie erhält es aus der Nahrung. Die Futtermittel dienen daher zum großen Teil nicht dazu, um Eier oder Fleisch zu erzeugen. Sie werden nur dazu benötigt, um das Fleisch lebendig zu erhalten. Oder sie liefert dem Organ, das die Eier herstellt, die Energie, damit es arbeiten kann. Deshalb braucht ein Mensch, der sich von Fleisch oder Ei ernährt, ein Vielfaches an Getreide als ein Vegetarier. Die Tierbefreier e.V. (2008) bitten darum, ganz auf Eier und Eierprodukte zu verzichten. Zwar sind in vielen Lebensmitteln Eier enthalten. Doch überall lassen sie sich leicht durch rein pflanzliche Zutaten ersetzen. Hersteller könnten zum Beispiel Sojamehl statt Eier zu verwenden. In Reformhäusern, aber auch in Supermärkten kann man zum Beispiel eierfreie Nudeln kaufen. Man muss nur auf die Hinweise auf der Verpackung achten.

Doch in der Natur gibt es solche Überlegungen nicht. Für fleischfressende Tiere und Pflanzen sind Tiere nur eine Nahrungsquelle, die ihnen zur Verfügung steht. In Ökosystemen geht es um das tägliche Überleben und es fragt niemand danach, wie effizient die derzeitige Ernährung ist. Effizienz ist eine Idee aus der industriellen Produktion. Sicher kann man mit rein pflanzlicher Nahrung viel mehr Menschen ernähren als mit tierischer. Doch bei der derzeit immer weiter wachsenden Bevölkerung wäre das nur ein Zeitgewinn. Irgendwann reicht auch die vegetarische Kost nicht mehr aus, ganz zu schweigen vom höheren Energiebedarf und anderen Problemen einer größeren Bevölkerung. Könnte man durch die höhere Effizienz Ackerflächen für den Anbau von Energiepflanzen oder zur Umstellung auf den Bioanbau mit seinem größeren Flächenbedarf freimachen, wäre das schon ein Gewinn. In beiden Fallen würde der Anstieg der Treibhausgaskonzentration in der Luft gebremst, im zweiten Fall würde man Mineraldünger einsparen und damit den Lachgasausstoß der Felder reduzieren.

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6 Gesetzgebung

6.1 SPD-Fraktion fordert "Tierschutz-TÜV"

Die SPD-Fraktion fordert ein obligatorisches Prüf- und Zulassungsverfahren zur tierschutzgerechten Haltung von Legehennen. Die Bundesregierung solle dazu umgehend eine Verordnung vorlegen. Sie solle zudem spätestens Anfang 2012 in Kraft treten. Das fordert die Fraktion in einem Antrag (17/2143) zur zügigen Einführung eines ”Tierschutz-TÜV“. Ziel des Antrages ist, dass die Regierung nach und nach die ”Voraussetzungen für ein obligatorisches Prüf- und Zulassungsverfahren für Haltungssysteme für alle Nutztiere“ schafft. Auch in anderen Bereichen, wie Tiertransporten oder den Batäubungseinrichtungen in Schlachthöfen, solle sie ein solches Verfahren einführen. Am 17.6.2010 wurde das Papier erstmals im Plenum des Bundestags behandelt.

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6.2 Verbot von Käfigeiern in Kalifornien

Der Gouverneur von Kalifornien Arnold Schwarzenegger unterzeichnete Anfang Juli 2010 ein erstes Gesetz in Richtung Verbot von Käfigeiern. Es verbietet den Verkauf von Schaleneiern aus Käfighaltung ab dem Jahr 2015. Alle danach verkauften Schaleneier müssen den Standards entsprechen, wie sie in der Volksabstimmung Prop 2 festgelegt sind. Dabei ist es noch ein Streitthema zwischen Tierschützern und Eierproduzenten, ob Kleingruppenkäfige diesem Standard entsprechen. Nach Einschätzung der Albert-Schweitzer-Stiftung wird es wahrscheinlich zu einer Gerichtsverhandlung kommen. Selbst wenn dieses zugunsten der Kleingruppenhaltung ausfalle, würden viele Supermarktketten wie in Deutschland auch die Kleingruppeneier aus den Regalen nehmen. (Albert-Schweitzer Stiftung, 2010b)

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7 Äußerungen

7.1 Dalai Lama verurteilt Käfighaltung in Indien

Auch in Indien ist die Käfighaltung von Legehennen weit verbreitet. Dort leben nach Angaben der Human Society International Australien (HIS) 140 bis 200 Millionen Hennen in Käfigen. Freilaufende Hennen gebe es nur selten. Der Dalai Lama sprach davon, dass die meisten von ihnen auf einer kleineren Fläche lebe als die eines DIN A4 Blattes. Der religiöse Führer verurteilte am 1. September 2010 in Neu Delhi diese Haltungsform. Konsumenten sollten auf die Eier von freilaufenden Hühnern umsteigen. Legebatterien seien „eine Degradierung unserer eigenen Menschlichkeit“. (HSI, 2010)

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Quellen

ACS, 2010: „Fowl“ news: Hints from Taiwan that free-range eggs may be less healthy than regular eggs, Pressemitteilung, American Chemical Society, 16.6.2010

Albert-Schweitzer Stiftung, 2010: Augen auf nicht nur beim Eierkauf, Tierschutznachrichten der Woche, 13 / 2010, Newsletter, Albert-Schweitzer Stiftung, 28.3.2010

Albert-Schweitzer Stiftung, 2010b: Schwarzenegger verbietet Käfigeier, Tierschutznachrichten der Woche, Albert-Schweitzer Stiftung, 11.7.2010

BUND, 2008: Reinhild Benning, BUND-Agrarexpertin, Ein Viertel der Bio-Eier muss importiert werden, Pressemitteilung, BUND, 18.3.2008

BUND, 2010: Reinhild Benning, Verbraucher kaufen kaum noch Käfig-Eier. BUND fordert Kennzeichnung der Haltungsform auch auf Eier-Produkten, Pressemitteilung, BUND, 18.3.2008

Destatis, 2009: Statistisches Jahrbuch 2009, Statistisches Bundesamt

Foß, 2008: Jürgen Foß, Infos über Eier, Die Tierfreunde e.V., Siegen, 2008

HSI, 2010: Dalai Lama verurteilt Massenhaltung von Legehennen, Pressemitteilung, Human Society International, Australien (HIS), 4.9.2010

Landesregierung, 2010: Legehennenanlagen am Beispiel der Region Wuppertal / Velbert / Hattingen, Antwort der Landesregierung Nordrhein-Westfalen auf die Große Anfrage 44 der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen Drucksache 14/10701, Drucksache 14/11159, 19.5.2010

Landvolk, 2010: Nachfrage nach Eiern steigt, Erzeugerpreise sinken, Pressemitteilung, Landvolk-Pressedienst, 25.3.2010

Landvolk, 2010a: Käfigverbot verändert Eierproduktion gravierend, Pressemitteilung, Landvolk-Pressedienst, 25.3.2010

Meat and more, 2008: Meat-n-more.info: EU: Weniger Hennen in Käfighaltung, News, Meat-n-more, 30.5.2008

Mittenzwei, 2009: Stefanie Mittenzwei, Umweltministerin Margit Conrad: "Verbraucher wollen Tierschutz und keine Käfig-Eier", Pressemitteilung, Ministerium für Umwelt und Forsten - Rheinlandpfalz (MUFVRLP), 29.6.2009

MFT, 2008a: Ostereier: Verbraucher entscheiden über das Leid der Legehennen, Pressemitteilung, Menschen für Tierrechte, 17.3.2008

MFT, 2008b: Auf Sie kommt es an!, Verbraucherinformation, Menschen für Tierrechte, erhalten Dezember 2008

MFT, 2008c: Minister Ehlen will Legehennen enger zusammensperren, Menschen für Tierrechte protestieren: Aufforderung zum Rechtsbruch, Pressemitteilung, Menschen für Tierrechte, 3.4.2008

MFT, 2008d: Verbraucher entscheiden über Leid der Legehennen, Pressemitteilung, Menschen für Tierrechte, 17. März 2008

MFT, 2008e: Enthüllt: Rechtswidrige Hennenhaltung in einigen Bundesländern, Pressemitteilung, Menschen für Tierrechte, 19. März 2008

Tierbefreier, 2008: Eier, das Leiden der Hühner, Infoblatt, Die Tierbefreier e.V., Hamburg, 2008

Tierschutznews, 2009: Mehr als 75%: Legehennen in der EU weiterhin von Käfighaltung dominiert, in: tierschutznews.ch, 27.8.2009

VgT, 2010: Veganismus, eine Ernährungsform – ein Lebensstil, Datei, Verein gegen Tierfabriken

Vier Pfoten, 2008: Haltungsformen, Website, Vier Pfoten, 3.4.2008

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Autor: Christian Schäfer
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Aktualisierungen

10.05.2010: Artikel angelegt

27.05.2010: Werden die Auslaufflächen der Freilandhaltung angenommen? Wie sieht es mit dem Kot der Tiere auf diesen Flächen aus? Eine Antwort der Landesregierung Nordrhein Westfalen.

18.06.2010: Die SPD Fraktion fordert einen Tierschutz-TÜV zur Hühnerhaltung

18.06.2010: Taiwanesische Freilandeier sind stärker mit Dioxinen belastet als taiwanesische Käfigeier.

15.07.2010: Kalifornien verbietet den Verkauf von Schaleneiern aus Käfighaltung.

06.09.2010: Der Dalai Lama verurteilt die Käfighaltung in Indien.

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