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Magazin für Umwelt- und Tierschutz
1 Fördergebiete
1.1 Vorstoß an die Grenzen
1.2 Nordsee
1.3 Deutsche Nordsee
1.4 Ostsee
2 Lagerstätten
2.1 Europa
2.2 Deutschland
3 Suche nach neuen Lagerstätten
4 Gefahren der Ölförderung
4.1 Gefahren bei der Förderung
4.2 Meldepflichtige Ölunfälle
4.3 Notfallpläne und -stellen
4.4 Flotte
5 Entschädigungen
5.1 Bewegliche Anlagen
5.2 Nicht bewegliche Anlagen
5.3 Schadensersatz
6 Schiffsverkehr
6.1 Einhüllentanker
Quellen
Aktualisierungen
Zwischen 1999 und 2000 erreichte nach Angaben der Internationalen Energieagentur (IEA) die Rohölförderung Europas ihr Maximum. Die Unternehmen gewannen mehr als 300 Millionen Tonnen. Die Fördermengen gehen weiter zurück. So betrugen sie 2008 noch 213 Millionen Tonnen und 2009 nur noch 205 Millionen Tonnen.Diese Entwicklung zeichnet sich auf der ganzen Welt ab. So spricht die IEA davon, dass auch weltweit die Förderung jedes jahr um 6,7 Prozent abnimmt. Nach einer Studie des Mineralölkonzerns BP lag der Rückgang im Jahr 2007 bei nur 0,2 Prozent. Zwar wird durch die weltweite Wirtschaftskrise weniger Öl verbraucht. Doch das hält die Entwicklung nur wenig auf.
Das bedeutet, dass die Mineralölunternehmen neue Lagerstätten finden müssen, um die Produktion weiterhin aufrecht zu erhalten. Die neuen Lager befinden sich an Orten, die bisher unzugänglich waren oder deren Förderung teuer und damit unwirtschaftlich war. Gleichzeitig sorgen steigende Ölpreise dafür, dass Bohrungen in den schwer abbaubaren Feldern wirtschaftlich werden. Das heißt aber auch, dass man dafür zunehmend an technische Grenzen stößt. Nach Angaben der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) trauten sich im Jahr 2000 nur 44 Bohrplattformen in Meerestiefen von mehr als 500 Metern. Im Jahr 2007 waren es schon 157.
Insgesamt fördern die Plattformen in der Nordsee 210 Millionen Tonnen Rohöl pro Jahr. Neue Bohrungen erschließen nicht immer neue Felder, sondern sorgen nur dafür, dass bereits vorhandene so gut ausgebeutet werden, dass es gerade noch wirtschaftlich ist. Dabei fördert man nicht alles Öl aus einer Lagerstätte. Weltweit holt man durchschnittlich nur 35 Prozent ihres Inhalts ans Tageslicht, in den USA bereits 39 Prozent und in der Nordsee sogar etwa 46 Prozent. Den Weltrekord hält mit 66 Prozent Ausbeutungsgrad das Erdölfeld Statfjord in der Nordsee.
Die 1992 gegründete Kommission zum Schutz der Meeresumwlt im Nordatlantik OSPAR nimmt an, dass sich die Ölförderung immer mehr in Richtung Tiefsee und Arktis vordringen wird. Den Preis für die Erschließung der bisher unzugänglichen Quellen zahlt die Umwelt. An Land wird das beim Ölsandabbau in Kanada mit seinen schweren Folgen für die kanadische Landschaft deutlich. In der Nordsee halten die Ölunfälle an. Laut OSPAR waren es 2005 655, 2006 509 und 2007 515. Dabei traten 2005 399 Tonnen Rohöl aus. 2006 nur 173 Tonnen und 2007 3907 Tonnen. Grund für die Zunahme war ein Unglück im norwegischen Ölfeld Statfjord. Doch die mehr als 3800 Tonnen ausgelaufenen Rohöls erreichte nicht einmal die Menge des Öls, dass 2010 täglich im Golf von Mexiko ausläuft. Die Umweltorganisation Greenpeace stellte auf Rundflügenn über der Nordsee fest, dass einige Plattformen bereits im laufenden Betrieb Öl verlieren, ohne jeden Unfall (mehr dazu).
Am 21.5.2010 stellte die Firma Statoil an ihrer größten Bohrplattform Gullfaks C plötzliche Druckschwankungen fest. Die Unternehmensleitung befürchtete, dass Öl und Gas in einem Blowout unter hohem Druck aus der Quelle schießen. Daraufhin evakuierte sie die 89 Mitarbeiter. Ähnlich wie im Golf von Mexiko versagte eines der 15 Meter hohen und 200 Tonnen schweren Sicherheitsventile. Daraufhin pumpte die Firma 600 Kubikmeter Schlamm in das Bohrloch. Damit bekam sie den Vorfall in den Griff, das dritte Mal im Jahr 2010.

Abbildung 1: Die Gullfaks C Plattform von Statoil, Foto: Statoil
Die Bundestagsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen stellte in einer kleinen Anfrage unterschiedliche Fragen an die Regierung. Unter anderem wollten sie wissen, an welchen Orten in Nord- und Ostsee nach Erdöl und Erdgas gebohrt wird, welche Tiefe das Meer an diesen Stellen hat und mit welchen Methoden gefördert wird.
Die Bundesregierung antwortete, dass in der Nordsee aus mehr als 300 Erdöl- und Erdgas (in Produktion) gewonnen wird.
Das Erdöl wird vor allem in der mittleren und nördlichen Nordsee in den Schelfgebieten Großbritanniens und Norwegens gefördert. Im südlichen Bereich der mittleren Nordsee ist das Meer weniger als 100 Meter tief, in den Gebieten nördlich davon 100 bis 200 Meter, in der Norwegischen Rinne ausnahmsweise sogar bis zu 380 Meter. Dort befinden sie die Felder Troll, Fram Snorre, Visund und mehrere kleine Felder.
Das Erdgas wird vor allem in der südlichen Nordsee und im Feld Troll gefördert, und zwar von Großbritannien, den Niederlanden und von Dänemark. Die Wassertiefe liegt hier unter 50 Metern. Soweit bekannt, findet die Förderung im Regime der natürlichen Erschöpfung oder durch Sekundärförderung statt. Bei der Sekundärforderung wird eine Substanz in die Lagerstätte gepumpt, um den Druck aufrecht zu erhalten. In der Nordsee wird mit Wasser geflutet. Diese Aussage der Bundesregierung bedeutet auch, dass ohne menschliche Hilfe nicht genug Druck vorhanden ist, um Öl austreten zu lassen. (Bundesregierung, 2010)
Im deutschen Teil der Nordsee gewinnt die Bohr- und Förderplattform Mittelplate an der Küste Schleswig Holsteins Öl. Wie Biosphaere bereits berichtete, ist die Anlage wegen der sensiblen Lage von der Umgebung isoliert. Die Wassertiefe beträgt laut Regierung bei Flut bis zu 2 Meter, bei Ebbe 0 Meter. Der Druck zum Austreten des Öls wird mit Hilfe von Pumpen aufgebaut. (Bundesregierung, 2010)
Auf der Doggerbank in der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) fördert Deutschland Erdgas. Die Förderplattform A6-A arbeitet in 48 Metern Wassertiefe. Bei Bohrungen in deutschen Gewässern wird kein Kohlendioxid eingesetzt, um den Druck in der Lagerstätte zu erhöhen. (Bundesregierung, 2010)
In der Ostsee fördern Polen und Russland Erdöl, aber nicht Deutschland. Das polnische Feld B3 liegt nördlich von Kap Rozewie in 80 Metern Wassertiefe. Das russische Feld D6 liegt vor Kaliningrad in etwa 30 Metern Meerestiefe. Die Förderung findet im Regime der natürlichen Erschöpfung statt. Den Druck liefert also noch die Lagerstätte selbst. (Bundesregierung, 2010)
2010 sind in der Nordsee mehr als 400 Erdöl- und Erdgaslagerstätten bekannt. Die Mehrzahl dvon liegt auf dem britischen Schelf. Lagerstätten anderer fossiler Rohstoffe sind nicht bekannt. In der Ostsee sind fünf Erdöl- und Erdgasfelder bekannt, die alle in russischen und polnischen Gewässern liegen. Die unten genannte Reichweite ist eine statistische Reichweite, die auf derzeit bekannten Reserven und einer gleichbleibenden Förderung beruht.
| Land | Erdöl in Mio Tonnen | Erdgas in Mrd m3 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Förderung | Reserven | Reichweite in Jahren | Förderung | Reserven | Reichweite in Jahren | |
| Nordsee | ||||||
| Dänemark | 14,2 |
170 |
12 |
8,9 |
107 |
12 |
| Deutschland | 1,9 |
21 |
11 |
0,5 |
2 |
4 |
| Großbritannien | 64,2 |
650 |
10 |
75,3 |
610 |
8 |
| Niederlande | 1,8 |
8 |
4 |
25,2 |
183 |
7 |
| Norwegen | 109,0 |
674 |
6 |
99,3 |
1405 |
14 |
| Ostsee | ||||||
| Polen | 0,75 |
3 |
- |
2 |
||
| Russland | 0,25 |
5 |
||||
| Summe | ||||||
| Europa | 192,1 |
1531 |
209,2 |
2309 |
||
Tabelle: Förderung, Reserven und Reichweiten 2008, Quelle: Deutscher Bundestag, 2010.
Insgesamt förderte Deutschland auf seinem Hoheitsgebiet 2008 3,05 Millionen Tonnen Erdöl einschließlich 2 Prozent Kondensat. Von dieser Menge entfielen 60 Prozent auf die einzige deutsche Bohr- und Förderplattform in der Nordsee, Mittelplate. Von 2007 bis 2008 nahm die Förderung aus diesem Ölfeld leicht ab. Auch die deutsche Gesamtförderung ging von 2007 bis 2008 um etwa 360000 Tonnen oder 11 Prozent insgesamt deutlich zurück. Da auch der Verbrauch stieg, betrug in dem Jahr der Grad an Selbstversorgung mit Erdöl nur noch 2,7 Prozent.(LBEG, 2009)
Im gleichen Jahr 2008 förderte Deutschland insgesamt 16,4 Milliarden Kubikmeter Roherdgas, was 15,4 Milliarden Kubikmeter Reingas mit einem normierten Brennwert von 9,77 Kilowattstunden pro Kubikmeter entspricht. 2007 waren es noch 18 Milliarden Kubikmeter. Der Rückgang setzte den Trend der vergangenen Jahre fort und weist auf eine zunehmende natürliche Erschöpfung der Quellen hin.(LBEG, 2009)
Dänemerk, Großbritannien, die Niederlande und Norwegen suchen 2010 nach neuen Erdöl oder Erdgaslagerstätten (Exploration). In den Hoheitsgewässern und der ausschließlichen Wirtschaftszone Deutschlands genehmigen Landesbehörden die Exploration. Die Bundesregierung fördert sie nicht.
In der Antwort auf die Kleine Anfrage schloß die Bundesregierung ein Unglück durch austretendes Öl an der Plattform Mittelplate aus.
Zur Förderung anderer Staaten konnte die Regierung keine Auskunft geben. Für die erprobten und anwendungsbereiten Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz vor dem Austritt von Erdöl seien die Landesbehörden zuständig. Das gleiche gelte für die in Europa geltenden Sicherheitsvorkehrungen. (Bundesregierung, 2010)
Bis 2010 waren in Deutschland keine meldepflichtigen Ölunfälle bekannt. 2000 wurde bei einem Benthosmonitoring an der Gasförderplattform A6-A in Proben erhöhte Konzentrationen von Kohlenwasserstoffen festgestellt. Öl besteht aus Kohlenwasserstoffen. Untersuchungen ergaben, dass es sich dabei um eine ölbasierte Bohrspülung handelte. Wie sie ins Meer gelangte, blieb offen. Weitere solche Fälle sind nicht festgestellt worden.(Bundesregierung, 2010)
Für den Fall einer Ölkatastrophe existieren Verträge auf unterschiedlichen Ebenen:
Diese Vielzahl von Organisationen trainiert in jährlich 160 Übungen ihre Zusammenarbeit. Es gibt 2010 eine Initiative der Europäischen Union (EU), ihre Rechtslage zu überprüfen und gemeinsam mit der Industrie vorsorglich Probleme bei der Gewinnung von Erdöl und Erdgas zu erfassen.
Tritt nun ein Notfall ein, ist in Deutschland das Havariekommando zuständig. Er aktualisert ständig die Notfallpläne. Sein Maritimes Lagezentrum ist die Nationale Meldestelle für Schadstoffunfälle (National Contact Point). Es steht in Kontakt zu vergleichbaren Einrichtungen in den Nachbarstaaten. Im Ernstfall führt sie die Pläne auch aus. In dem Fall tritt innerhalb von 45 Minuten der so genannte Havariestab zusammen. Er übernimmt die Einsatzleitung. Dann informiert er die lokalen Einsatzkräfte und die zuständigen Behörden in den Nachbarländern. (Bundesregierung, 2010)
Die EMSA besitzt eine Flotte von Ölbekämpfungsschiffen. Die Regierungen Deutschlands und seiner Bundesländer besitzen insgesamt 23 Schiffe zur Ölbekämpfung, von denen 15 den Küstenländern gehören. Sie sind von unterschiedlicher Bauart. Zusätzlich stehen ihnen zwei Flugzeuge und sonstiges Ölbekämpfungsgerät zur Verfügung. Zum sonstigen Gerät zählen Ölsperren, Leichterungssysteme, Ölabschöpfgeräte (Skimmer), Separatoren und Container mit Arbeits- und Schutzausrüstungen. Sie sind auf neun Depots verteilt, können aber über Land oder Luft rasch zum Einsatzort gebracht werden. Außerdem existieren Vereibarungen zur Kooperation mit Organisationen wie der Bundesmarine, der Feuerwehr, dem Technischen Hilfswerk, Mineralölunternehmen und Bergungsreedereien. (Bundesregierung, 2010)
Diese Abschnitte über die rechtliche Lage beruhen auf der Kleinen Anfrage der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen Drucksache 17/2208 vom 17.6.2010. Er ist hier geordnet und in einer möglichst einfachen Sprache widergegeben. Im Zweifelsfall gilt der Originaltext der Kleinen Anfrage.
Für Entschädigungen bei Ölverschmutzungen existieren drei Abkommen:
Sie gelten für Rohölverarbeitungsschiffe (Floating Production Storage Offloading, FPSO), auf Pontons schwimmende Halbtaucherbohrinseln wie die Bohrplattform Deepwater Horizon (Semi submersible drilling rigs) und durch schwimmende, mit Ankertrossen oder Ankern befestigte nachgiebige Plattformen (Tension leg platform, TLP oder SPAR-Plattform). Die FPSO-Schiffe unterliegen dem Seerecht und damit dem Haftungsübereinkommen von 1992. (Bundesregierung, 2010)
Doch schon die schwimmenden Plattformen sind nicht dazu gedacht, sich zu bewegen. Daher fehlen ihnen laut Bundesregierung rechtlich gesehen die Eigenschaften von Schiffen. Diese Verträge gelten auch nicht bei Schäden, die durch fest installierte Ölbohrplattformen verursacht werden. Deshalb gibt es für diese Anlagen keine Haftung für verursachte Schäden, sondern eine Entschädigung. In Deutschland gelten daher laut Regierung eine Reihe von Gesetzen:
Nach Angaben der Bundesregierung haben Inhaber von Förderanlagen nach dem Gesetz keine Deckungsvorsorge vorzuhalten, die gewährleisten würde, dass auch der maximal mögliche Schaden abgesichert wird. Handelt es sich um bewegliche Anlagen, berechnet sich die Haftung nach den drei internationalen Abkommen (Abschnitt 5.1). Handelt es sich um nicht bewegliche Anlagen nach Abschnitt 5.2, regeln andere Gesetze die Höhe eines außervertraglichen Schadensersatzes:
Wahlweise hat der Geschädigte auch die Möglichkeit, das Recht des Staates zu wählen, in dem der Schaden aufgetreten ist. Es könnte für ihn günstiger sein. Nach Artikel 7 zweiter Halbsatz der Rom II-Verordnung spricht man dabei vom so genannten Handlungsort.
Einhüllentanker gelten wegen ihres einfachen Schiffsrumpfes als Hochrisiko-Schiffe. Daher gibt es eine Reihe von Regelungen, um sie durch Tanker mit doppelter Hülle zu ersetzen:
Damit gibt es keine Einhüllentanker unter deutscher Flagge. Laufen dennoch nicht ausgephaste Einhüllentanker aus Nicht-EU-Staaten einen EU-Hafen an, werden sie stets im Rahmen der Hafenstaatkontrolle überprüft. Fahren sie durch das Gebiet der EU, ohne einen ihrer Häfen anzulaufen, kann ihnen niemand die Durchfahrt verwehren. Das ist zum Beispiel bei Schiffen auf dem Weg zu russischen Terminals so. Doch Zahlen dazu besitzt die deutsche Regierung nicht.
Darüber hinaus gibt es die Lotsenannahmepflicht. In den deutschen Seelotsrevieren besteht sie für
BGR, 2010: Informationen der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, 2010
Bundesregierung, 2010: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Dr. Valerie Wilms, Cornelia Behm, Hans-Josef Fell, weiterer Abgeordneter und der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen: Gefahren der Ölförderung in deutschen und europäischen Meeren, Drucksache 17/1892, 17.6.2010
Greenpeace, 2010a: Ölunfall in der Nordsee jederzeit möglich, Pressemitteilung, Greenpeace, 27.5.2010
IEA, 2010: Informationen der Internationalen Energieagentur IEA, 2010
LBEG, 2009: Erdöl und Erdgas in der Bundesrepublik Deutschland 2008, Broschüre, PDF, Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie des Landes Niedersachsen
RP, 2010: Wo Öl in der Nordsee sprudelt, Artikel, Rheinische Post, 8.6.2010
Autor: Jörg Wieprzeck
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13.07.2010: Artikel angelegt
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